Ein Festival gegen Rassismus?! Und wer sind W.I.R.?
W.I.R. – das ist die Werdauer Initiative gegen Rassismus. W.I.R. sind aber auch ein Kreis aus Freund*innen, die alle in Werdau, einer sächsischen Kleinstadt im Landkreis Zwickau, aufgewachsen sind. Wir alle haben noch Familie, Freund*innen und Bekannte dort und spüren dementsprechend eine emotionale Bindung zur Stadt und Region.

Der Anlass unserer Idee waren die wieder zunehmenden rassistischen Hetze und Übergriffe auf Geflüchtete und Migrant*innen in Sachsen in der letzten Zeit. Ähnlich wie im Rest der Bundesrepublik, ist die polarisierende Stimmung auch in unserer Heimatstadt und Umgebung zu spüren.

– Rechte Parolen sind wieder in der Mitte der Gesellschaft angekommen. –

Rassismus existiert nicht erst seit kurzem als Problem in Werdau und vielen anderen Orten in Sachsen. Wir sind in diesem feindseligen Klima aufgewachsen. Leider war und ist es für uns teilweise ein alltäglicher Normalzustand. Aus diesen Gründen haben wir den Verein «W.I.R. – Werdauer Initiative gegen Rassismus» gegründet. Der Verein soll auch zukünftig als antirassistische Plattform dienen, die andere kritische Stimmen, Interessierte und Aktive in der Stadt zusammenbringt. Über die angeregte Vernetzung hinaus möchte[n] W.I.R. ein Bündnis gegen Rassismus  und andere Diskriminierungsformen in der Stadt schaffen.

Ja, W.I.R.!

W.I.R., das seid auch ihr: Schüler*innen, Eltern, Lehrer*innen, neue und alte Werdauer*innen und all unsere Nachbar*innen.

Ja, Lautstark gegen Rassismus!

Ein Festival – ein Versuch – uns zu inspirieren, uns zu organisieren und unser städtisches Zusammenleben gemeinsam kreativ zu gestalten.

W.I.R. wollen unsere Lebensrealitäten kritisch hinterfragen. // W.I.R. wollen unser Zusammenleben inklusiver gestalten. // W.I.R. – Lautstark, ein politisches Kunst- und Kulturfestival.

Ja, gerade in Werdau!

Werdau: ein Mix aus verschiedenen Menschen, kulturellen Einflüssen und Lebensweisen. In Werdau schlummern Potentiale, die wir neu entdecken und erwecken wollen.

3Kreativ-Workshops
21Referent*innen & Speakers
4Konzerte
1Community Kino
Wer, Was, Wann, Wo?
01
Drei Medien- und Kreativ-Workshops

für die ihr euch verbindlich anmelden solltet.

– Film, Poetry Slam oder Theater

– pro Workshop max. 15 Teilnehmende

Zum Aufwärmen bekommen alle Teilnehmenden am Donnerstagnachmittag schon ein Anti-Rassismus-Training.

02
Ein buntes Abendprogramm

mit Theater, Podiumsdiskussionen, Poetry Slam, Konzerten, Offene Bühne («Open Stage») und Solidaritätsparty!

03
Ein „Community Kino“

mit ausgewählten Filmen zu den Themenbereichen «Rassismus in Deutschland», «Flucht und Migration», «internationale Befreiungskämpfe», sowie «Empowerment und Selbstorganisierung».

04
ein offenes Programm

mit von euch selbstgestalteten Workshops. Für alle, die interessiert sind, soll dies Raum für Ideen, Initiativen, Austausch, Vernetzung, Zusammenkommen, Abhängen, Organisierung und all das, was ihr daraus macht, bieten!

– pro Workshop max. 15 Teilnehmende

Zum Aufwärmen bekommen alle Teilnehmenden am Donnerstagnachmittag schon ein Anti-Rassismus-Training.

Du hast Bock und willst mitmachen? Dann melde dich für einen der 3 Workshops an!(max. 15 Teilnehmer*innen pro Workshop)

*Pflichtfelder
Einige unserer Workshop-Referent*innen, Bands, DJs, ...
Still TreesHeadliner Band
Still Trees ist indieformatierter Rock im Hier und Jetzt. Mit der Insel in 5 Herzen wird zum Tanz gegen Austauschbarkeit aufgerufen.
Erik Leichter & Toni FischerPoetry Slam Workshopreferenten

Wer sich in der Poetry-Slam-Szene auskennt, für den sind Erik Leichter und Toni Fischer keine unbekannten Namen. Selbstironisch und satirisch nähern sich beide den gesellschaftskritischen Themen unserer Zeit.

LonaBand

Das Zwickauer Duo «Lona» wird mit mehrstimmigen Loops und poppigem Hip Hop für eine gelungene Eröffnung unserer Offenen Bühne am Sonntagabend sorgen.

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Dj Conny Wolf

DJ Conny Wolf ist den Liebhabern elektronischer Tanzmusik in der Region kein unbeschriebenes Blatt. Mit melodischem Techno und Deep House wird er die Meute zum Tanzen bringen.

Soundcloud

SoulArkestraKonzert

Das Soularkestra – das sind Cars10, Cosmo, Jorma Suggah Baby, Gaxus, Masha, der Bürgermeister, Tiny Tim, D‘Jenselo und the Ice Liberator. Insgesamt neun Köpfe, zehn Instrumente und drei Rapper aus Berlin und Hildesheim. Sie machen Instrumental Hip-Hop mit Ein üssen aus Jazz, Reggae, Afrobeat und natürlich Soul. Musik für die Seele mit Texten über das Alltägliche und die großen Fragen der Gesellschaft, aber immer mit positiven Klängen und Botschaften fürs Viertel und die Gemeinschaft.

Soundcloud

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ADSKonzert

ADS – „Attackiert das System“ – ist eine Gruppe von Rapper*innen und Beatproduzent*innen aus Berlin, die mit ihren Beats und ihren Texten musikalisch gegen Rassismus, Sexismus und weitere Unter- drückungsformen vorgeht. Ob persönliche oder gesellschaftliche Themen sie scheuen sich nicht davor Missstände zu kritisieren und mit dem Finger auf die Schuldigen zu zeigen.

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Einige unsere Workshopreferent*innen, Bands, DJs, ...
Was brauchen wir noch?
• Catering/Verpflegung (Snacks, Kaffee und Kuchen, Mittag- und Abendessen) • Technik (Bühne, Licht,...) • Schlafplätze • Essens- und Restaurant-Gutscheine für Werdau • • Finanzielle Unterstützung •Um so viele Menschen wie möglich zu erreichen, soll das Festival kostenlos und für jeden frei zugänglich sein. Neben bereits erhaltenen Fördergeldern verschiedener Stiftungen fehlen uns vor allem noch finanzielle Mittel für die Workshops, um Künstler*innen- und Referent*innengagen und ihre Reisekosten zu decken. Dafür haben sich Schüler*innen von dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium zusammengetan und eine Crowdfunding-Kampagne gestartet! Unterstütze unsere Schüler*innen und trage dazu bei, dieses für uns und vor allem für Werdau so wichtige Projekt zu unterstützen und realisieren!Jetzt Spenden
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Fragen, Sorgen, Anregungen?!

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Hinweise

Rücksicht, Respekt und Solidarität 

Wir möchten, dass es für alle ein tolles und inspirierendes Erlebnis wird. Damit wir uns alle wohlfühlen können, wollen wir achtsam
und bewusst miteinander umgehen. Das heißt gleichzeitig sagen zu können, wenn etwas unangenehm ist, und sensibel fragen zu können, wenn etwas unklar ist.

  • jegliche Formen von Diskriminierung
    • rassistische, anti-muslimische, anti-semitische, anti-ziganistische*, sexistische, homo- bzw. trans*phobe, ableistische** Äußerungen und Übergrif gkeiten, dazu gehören auch Schimpfwörter wie “schwul” oder “behindert”
    * Anti-Ziganismus ist ein in Anlehnung an „Antisemitismus“ gebilde- ter Fachbegriff für „Zigeunerfeindlichkeit“, also die Diskriminierung & Ablehnung von Sinti und Roma

Wir haben keine Lust auf: 

• ** Ableism bezeichnet die Beurteilung von Menschen anhand ihrer Fähigkeiten als behindertenfeindlich
• ungewollte Grabscher in oder an Hintern, Brüste, Haare – lasst eure Hände bei euch!

• ungefragte Fotos, respektiert bitte die Privatsphäre und Sicherheit anderer
• Das ganze Festival über wird ein Awareness*- Team (die mit den gelben Westen, und das Orga Team) an den verschiedenen Festi- val-Orten stets zur Verfügung stehen und für Infos, Fragen, Sorgen, Anregungen, Bedürfnisse, Kritik, oder auch einfach nur zum netten Quatschen da sein 🙂

* to be aware: sich bewusst sein, sich informieren, für bestimmte Problematiken sensibilisiert sein, awareness= Bewusstsein

Wir behalten uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der Neonazi-Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Kinderbetreuung 

Wenn du Kinder hast, und gerne an den Workshops teilnehmen oder Filme schauen möchtest, kannst du unsere Kinderbetreuung Samstag und Sonntag von 10 bis 17.30Uhr bei der Alten Tuchfabrik aufsuchen.

Barrieren 

Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten und des Geländes war
es uns nicht möglich, alle Orte des Festivals rollstuhlgerecht und barrierearm zu gestalten. Deshalb bitten wir euch, aufeinander zu achten und gegebenenfalls einander zu helfen, wenn Hilfe erwünscht ist. Gern könnt ihr uns auch vohrer kontaktieren, falls ihr besondere Bedürfnisse diesbezüglich habt und wir werden versuchen, es um- zusetzen. Es wird teilweise auch zu sprachlichen Barrieren kommen, weshalb wir uns auch um englische Übersetzungen und Beiträge, sowie um Angebote mit Verdolmetschung in Deutsche Gebärden- sprache bemüht haben. Achtet auch hier aufeinander, übersetzt euch das Gesagte und Geschriebene gegenseitig auf  andere Sprachen, achtet auf euer Sprachtempo etc.