Made in East Germany – Schwarze Perspektiven im Film, 10. Oktober, 14 bis 16 Uhr, Tuchfabrik
Abseits dominanter Repräsentationen Schwarzer Menschen in Filmen der DDR/Ostdeutschlands, macht Made in East Germany – Schwarze Perspektiven im Film gelebte Erfahrungen und selbstbestimmte Erzählungen von Widerstand, Empowerment und Intimität sichtbar: Von den vergessenen Geschichten Schwarzer Vertragsarbeitender, den Sehnsüchten und Zukunftsträumen ehemaliger Studierender der DDR, der kompromisslosen Abrechnung mit den rassistischen Verhältnissen damals und heute bis hin zu sensiblen Porträts emotionaler Beziehungen.
Auf das Screening folgt ein Sister Talk zwischen den beiden Kuratorinnen Massiamy Diaby und Maresa Nzinga Pinto. In dem Gespräch versuchen wir die Vielfältigkeit Schwarzer Perspektiven auf die DDR und Ostdeutschland, die in den Filmen sichtbar werden durch Archivmaterial aus staatlichen und privaten Archiven zu kontextualisieren. Wie definieren die Filme, was Schwarz und Ostdeutsch-sein bedeutet? Inwiefern ist eine gemeinsame Definition überhaupt möglich? Was bedeutet es für uns und wie haben sich die Perspektiven über die Jahrzehnte geändert?