Radio-Show & Gesprächsrunde – Warum unsere p/ost-migrantischen Geschichten wichtig sind , 10. Oktober, 16:30 bis 18 Uhr, Tuchfabrik
In dieser Gesprächsrunde sprechen wir darüber, warum wir die Vergangenheit und das Leben aus vielen verschiedenen Blickwinkeln zeigen wollen – besonders aus der Sicht von Menschen aus der DDR/Ostdeutschland mit und ohne Migrationsgeschichte/-erbe.
Gemeinsam wollen wir überlegen: Wer erzählt eigentlich welche Geschichte/n? Wie können wir selbst bestimmen, wie wir unsere Geschichte/n erzählen? Wie verbinden unsere Geschichte/n verschiedene Menschen miteinander? Warum tut es gut, sich selbst in Filmen, im Fernsehen, im Radio oder in Büchern wiederzuerkennen?
*Was wir mit „Geschichte/n“ meinen: Wir meinen damit zwei Dinge: persönliche Geschichten (Storytelling) und die Geschichte unserer Gesellschaft. Wir suchen nach Erfahrungen, die bisher oft vergessen oder ignoriert wurden. Wenn wir unsere eigenen Erlebnisse erzählen, schreiben wir gleichzeitig an der Geschichte von allen mit. Denn wir können die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft nur dann verstehen, wenn alle Stimmen gehört werden.
Diese Gesprächsrunde wird aufgezeichnet und später als Radiosendung von der Initiative Postmigrantisches Radio ausgestrahlt.
Die Gesprächsrunde wird in deutsche Gebärdensprache verdolmetscht.